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… Für meine berufliche Zukunft

Ich habe mir zusammen mit einem Arbeitskollegen (er wird bei Swiss Global als Pilot anfangen) ein Mal die Frage gestellt: Was nehme ich mit nach einem Jahr als Ramp Agent.

Ich habe ein viel besseres Verständnis dafür, wie eine Abfertigung abläuft. (Für mich im besonderen wichtig, da ich Ryanair selbst häufig abfertigen darf. Das mag im ersten Moment irrelevant klingen. Aber ich erlebe es quasi jeden Tag dass Piloten keine Ahnung davon haben wie es funktioniert. Letzen Sommer wurde ich von dem Kapitän einer griechischen Airline „angefahren“ warum der Check-In, auch nachdem er eigentlich schon geschlossen sein sollte, noch geöffnet wäre. Wenn er besser informiert gewesen wäre, hätte er gewusst, dass der Ramp Agent mit dem Check-In nichts zu tun hat und auch keinen Einfluss ausüben kann. Freundlich wie ich bin habe ich Ihm dies auch zu verstehen gegeben und wurde darauf hingewiesen, dass ich das sehr wohl zu überwachen hätte. Darauf hin habe ich mich dann der weiteren Unterhaltung entzogen. Es gibt unzählige weitere, ähnliche Erinnerungen an solche Situationen. Allein schon aus diesem Grund habe ich einen ungeheuren Mehrwert für meine berufliche Zukunft durch dieses Jahr.

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Tag #16

Heute war doch ein sehr besonderer Tag in der Ausbildung.

Wieso? Weil heute die erste von vielen nervenaufreibenden Tests geschrieben bzw durchgeführt wurde.

Heute galt es, das BZF I zu bestehen. Mit diesem Zeugnis sind wir beschränkt fähig im Luftraum den Funk zu bedienen. Dieses Zeugnis war auch unbedingt notwendig, damit wir überhaupt uns in die Lüfte erheben dürfen.

Im Wesentlichen bestand der Test aus 3 Teilen. Zum einen wurden uns 100 Fragen aus dem BZF Fragenkatalog gestellt. Die konnten wir im Vorfeld lernen. Entweder mit der Hilfe unseres Buches oder auf der kostenfreien Internetseite: OPEN-PPL.DE

Des Weiteren mussten wir einen Text, welcher durchsetzt war mit Fachbegriffen aus dem Englischen ins Deutsche übersetzen.

Und  im letzten Teil der Prüfung wurde ein Funkprobe gemacht. Wir simulierten einen Anflug und einen Abflug auf den Düsseldorfer Flughafen. Eins von beiden erfolgte in Deutscher Sprache und der andere Teil in Englischer Sprache.

Bestanden habe ich alles und deshalb jetzt mein Funksprechzeugnis in der Tasche.

Jetzt gilt es weiter zu lernen um die PPL Prüfung zu bestehen.

In diesem Sinne. Bis morgen

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