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Flugausbildung in Florida Piper 28 Arrow Part 2

Ich komme nun endlich zum zweiten Teil, damit ich auch noch mit der Arrowphase abschließen kann, bevor es wieder zu der letzten und wichtigsten Phase in der Seminole geht.

Wir haben unser Training auf der Arrow mittlerweile beendet. Und letzten Endes muss ich sagen, das IFR Fliegen liegt mir sehr. Ich genieße diese Professionalität. Das ständige Checken aller Instrumente, das Arbeiten als Crew, das Fliegen in den Wolken.
Dieser Teil der Ausbildung, beinhaltete genau die Dinge, für die ich mit der Ausbildung angefangen habe.

Zumindest ich habe mir das ganze Fliegen immer so vorgestellt.

So vergingen die 30 Stunden in der Piper Arrow auch wie im Flug (Kein Wortspiel!). Wir sind noch zu einingen Locations geflogen, allerdings war da nichts dabei, was wir nicht schon gesehen hätten auf den Flügen bis dato. Unter anderem haben wir unheimlich viele Approches gemacht, um uns an alle verschiedenen Sorten zu gewöhnen.

Und letzte Woche kam dann der D-445 Progresscheck. Den wohl mit wichtigsten Check in der ganzen Ausbildung, so wurde es uns gesagt. Diesen haben mein Crewpartner und ich mit einem „Gut“ bestanden.

Momentan sind wir jetzt wieder im Simulator. Allerdings nur noch für 3 Tage und dann geht es endlich in die Piper 44 Seminole.

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Flugausbildung in Florida 25.03.2013

Heute war wieder ein Tag im Simulator, oder besser gesagt im Frasca. Das Hauptaugenmerk der heutigen Lesson lag auf den sogenannten Holdings. Von denen haben die meisten Menschen, die das ein oder andere Mal mit dem Flugzeug unterwegs waren, schon gehört. Es handelt sich im Endeffekt um ein bestimmtes Procedure um ein Flugzeug „on hold“ zu setzen. Das kann passieren wenn es eine Verspätung gibt, oder ein anderes Flugzeug Vorrang hat.

Um es einfach zu beschreiben, lassen uns die Air Traffic Controller Kreise fliegen. Aber so einfach wie es jetzt klingt ist es nicht. Ein Holding wird in 4 Teile aufgespalten. In das Inbound Leg, Fix End, Outbound Leg und Outbound End. Diese Legs (Abschnitte) zu fliegen ist im Endeffekt nicht so schwer. Was kompliziert ist, ist wie man in das Holding einfliegt. Dort gibt es nämlich auch 3 Möglichkeiten, die man im Vorhinein berechnen muss. Und daraus bestand heute ein Großteil des Fluges. Aber natürlich war es sehr lehrreich. Morgen fahren wir damit fort, allerdings kommt dann noch eine Windkomponente dazu, die auch berechnet werden will. Aber dazu morgen wieder mehr.

Für alle Interessierten hier noch ein Link zu Holdings: Wie funktionieren Holdings.

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