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Wieder ein Mal long time no see.

Ich entschuldige mich wieder Mal, dass es so lange ruhig geblieben ist. Aber meine Zeit ließ es wirklich nicht zu, dass ich mich regelmäßig hier zu Wort melde. Ob sich das in Zukunft ändert, weiß ich nicht aber heute war es mir ein Bedürfnis, das ein oder andere Wort loszuwerden.

„Wie ist der Stand der Dinge?“

Meine häufigste Antwort, wenn ich nicht das Bedürfnis habe lange Erzählungen zu starten: Soweit gut. Ich komme nur mit Deutsch und Englisch dauernd in den mix up!

Die lange Version ist, mir geht es bestens. Ich fliege kreuz und quer durch Europa und lerne jeden Tag neue spannende Dinge und verbessere mich in den Dingen die ich schon beherrsche. Ich habe schätzungsweise 2/3 meines Line Trainings geschafft und fühle mich immer wohler. Schnell fühlte ich mich im Anflug auf Berlin, meine Home Base zur Zeit, wie ein alter Hase. Das ist ein wirklich gutes Gefühl einen Flughafen immer besser zu kennen. Zu wissen, welche Taxiroutes man erwarten kann, die SID’s im Kopf schon geflogen zu sein, wenn man nur ihren Namen auf dem Flugplan liest.

Auch mit dem Flughafen Schönfeld im Süden von Berlin bin ich mehr als glücklich. Hier trifft man auf gute Controller und fähiges Ramppersonal. Ich hoffe sehr, dass ich nach dem Line Training an dieser Base bleiben kann.

Soweit ein kurzes Update von mir. Hoffentlich bald mehr.

 

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Ramp Agenten und Ihre Freizeit

Das Thema Freizeit ist für den ein oder anderen Ramp Agenten ein heikles Thema. Auf Grund der Schichttätigkeit muss sich das Umfeld doch ein wenig auf die Arbeitszeiten anpassen. Bei der Frühschicht geht es noch. An diesen Tagen treffe ich mich gerne mit Freunden. Allerdings auch nicht allzu lang. Die meisten Treffen oder Unternehmungen enden um 1800 oder 1900, denn spät schlafen ist alles andere als förderlich. Wenn ich mir die allgemeinen Ratschläge anschaue, soll ich jede Nacht acht Stunden schlafen um optimal Leistungsfähig zu sein. Für die Frühschicht um 0500 muss ich um 0400 aufstehen. Acht Stunden Schlaf würden bedeuten, dass ich um 2000 ins Bett gehen muss. Ich muss zugeben, das habe ich noch nicht ein einziges Mal geschafft.

Wie sieht es mit dem sozialen Leben bei der Spätschicht aus? Dort gibt es zwei Möglichkeiten. Die eine wäre es, dass ich mich morgens mit Freunden treffe. Da aber alle meine Freunde und Bekannte erwerbstätig sind oder studieren ist dies kaum Möglich. Morgens erledige ich meistens die Dinge wie Besorgungen etc.

Die Dinge des sozialen Lebens finden meistens nach Dienstschluss, also nach 2300 statt. Zum Glück sind die meisten jungen Leute Nachtschwärmer.

Meine persönliche Meinung zum Schichtdienst ist folgende:

Ich finde den Schichtdienst interessant und abwechslungsreich. Da ich mich auf „außergewöhnliche Arbeitszeiten“, auf Grund meines Wunsches Berufspilot zu werden, eingestellt habe, fiel es mir relativ leicht mich daran zu gewöhnen. Allerdings ist definitiv ist nicht jeder Mensch dafür uneingeschränkt geeignet.

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Flugausbildung in Florida Zusammenfassung der letzten Tage

Ich kam leider in den letzten Tagen nicht dazu, etwas Adäquates zu schreiben. Dieses bitte ich zu entschuldigen.

In der letzten Woche haben wir unsere VFR Phase beendet. Wieder gab es viele Überlandflüge und es war auch der ein oder andere sehr schöne dabei. Einer davon war der sogenannte Beachrun (siehe Foto). Dabei sind wir über hundert Kilometer an der Ostküste von Miami nach West Palm Beach gefolgen.

South Beach

South Beach

Eine tolle Erfahrung. Das besondere hierbei ist, dass man in einer maximalen Höhe von 500 Fuß fliegen durfte, um nicht die Lufträume von Miami und West Palm Beach zu verletzen. Dieser Flug war wohl das Highlight der Flugwoche.

Und am gestrigen Tag, war dann auch endlich unser VFR Checkflight, bei dem festgestellt werden sollte ob wir in der Lage sind, uns im Luftraum, mit dem Flugfunk und dem Flugzeug auskennen. Das Endergebnis war durchaus positiv. Sowohl mein Crewpartner, als auch ich haben mit guten Noten bestanden.

Heute sollte dann auch schon das erste Crewsolo, das heißt, dass nur mein Crewpartner und ich einen Überlandflug durchführen dürfen, angesetzt. Aber das Wetter machte uns einen Strich durch die Richtung. Wer sich jetzt fragt welches Wetter es in Florida schon geben kann, dem sei gesagt es ist ziemlich windig sein kann. Dieser Faktor ist nicht ganz unwichtig in der Fliegerei.

Also fällt der Tag heute wieder flach. Aber das ist insofern gut, als dass wir unsere Bücher in Ordnung bringen und etwas lernen können. Morgen wird dann sowohl ein Soloflug, als auch Unterrichtsstunden im Hinblick auf das ,hoffentlich nächste Woche beginnende, IFR Training. Also wird das ein sehr langer Tag. Ich werde trotzdem versuchen morgen etwas zu schreiben.

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Flugausbildung in Florida #2

So und schon ist der zweite Tag vorbei.

Dies ist was wirklich auffällt. Die Tage rasen nur so. Heute morgen ging der Tag auch um 5:30 Uhr los. Und dann das Spiel was die nächsten drei Monate jeden Tag so gehen wird. Frühstücken, los zur Flightline, Flugplanung beenden, den Fluglehrer briefen und dann zum Flieger.

Nur der Flug wird immer anders bleiben. Heute war es ein besonders langer Flug. Es ging von Vero Beach, über Okechobee, nach Sebering und am Ende nach Sarasota. Das liegt am Golf von Mexiko. Das wiederum heißt, ein Trip quer durch Florida von Coast to Coast sozusagen.

Auf dem Flug wurde wieder alles geprüft, von Sichtnavigation, über Radionavigation, Slowflight und Stalls. Alles in Allem sehr interessant aber auch extrem anstrengend.

Die Überraschung des Tages war allerdings das FBO des Flughafens in Sarasota. Dort kann man sich aufhhalten während das Flugzeug getankt wird. Erstens wird kein Landegeld fällig, und dann wird man dort mit Essen und Trinken versorgt ohne dafür auch nur einen Cent bezahlen zu müssen. Man darf es nutzen weil man das Benzin dort kauft. Mit den Deutschen Verfahren im Hinterkopf, wo man für alles bezahlen muss zum Teil nur um sich dort aufzuhalten, echt gewöhnungsbedürftig.

 

Morgen wird auch wieder ein anstrengender Tag. Aber dazu morgen mehr.

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Flugausbildung in Florida #1

So schnell vergeht die Zeit.

Erst PPL Theorie und dann die PPL Praxisphase. Dann noch die ATPL Theorie, die gefürchtete Prüfung beim Lufthahrtbundesamt. Und jetzt ist auch schon die CPL Praxis, sprich Multienginetraining und Instumententraining. Langsam wird es ernst auf dem Weg zum echten Airlinepiloten.

 

Aber auf Grund des Faktes, dass wir so lange nicht geflogen sind, werden wir erstmal auf Herz und Nieren in der Sichtnavigation geprüft. Und unserer Lehrer Stu Gamble macht dort definitv einen guten Job.

Wir sind im Moment an der Flight Safety Academy in Vero Beach, Florida.

Alles geht hier um einiges professioneller zu. Es gibt Uniformen und Procedures die man als Schüler umzusetzen hat. Crew Briefings, Passenger Briefings, Checklisten werden konsequent durchgezogen.

Und heute ging es tatsächlich los. Heute haben mein Crewpartner Kai Orelio und ich einen Flug von Vero Beach nach Pahokee und Okachobee durchgeführt. Es gibt viele Airports mit Indianischen Namen hier in der Gegend.
Es war auch der erste Flug seit längerer Zeit in der Piper 28 Cadet. Aber entgegen aller Befürchtungen ging alles glatt und das Handling des Flugzeugs fiel uns deutlich leichter als gedacht.

Aber um am Anfang anzufangen. Unser Tag begann um 5 Uhr morgens. Wir sind recht früh in die Flightline gegangen um den Flug angemessen vorzubereiten. Einen Teil hatten wir zwar schon am Abend vorbereitet aber z.B. das Wetter ist schlecht vorherzusagen, da es doch sehr genau sein muss.

Die Art wie dies ganze in Amerika vorbereitet wird hat uns doch sehr überfordert aber am Ende hatten wir ein ganz vernünftiges Briefing.

Der Flug an sich, war dann nicht allzu schwer. Die Inflight Navigation hat gut funktioniert. Die Landungen waren auch okay.

Alles in allem war es ein sehr erfolgreicher Tag. Was man jedoch sagen muss, ist dass die Flugtage sehr lang sind, aber meiner Meinung nach, ist das reine Gewöhnungssache. Also die ersten Tage werden hart aber dann wird es immer besser gehen.

Da heute nichts wirkliches Interessantes passiert ist, halte ich mich kurz.

Aber ich werde jetzt in aller Regelmäßigkeit posten. Dies zu mindest ist mein Ziel.

Es sei mir allerdings verziehen, wenn ich es mal nicht tue, weil wir so viel zu tun haben.

 

Mit diesen Worten, Gute Nacht. Morgen geht es wieder früh los, also ist der Schlaf das A und O für eine gute Performance.

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