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Flugausbildung in Florida #2

So und schon ist der zweite Tag vorbei.

Dies ist was wirklich auffällt. Die Tage rasen nur so. Heute morgen ging der Tag auch um 5:30 Uhr los. Und dann das Spiel was die nächsten drei Monate jeden Tag so gehen wird. Frühstücken, los zur Flightline, Flugplanung beenden, den Fluglehrer briefen und dann zum Flieger.

Nur der Flug wird immer anders bleiben. Heute war es ein besonders langer Flug. Es ging von Vero Beach, über Okechobee, nach Sebering und am Ende nach Sarasota. Das liegt am Golf von Mexiko. Das wiederum heißt, ein Trip quer durch Florida von Coast to Coast sozusagen.

Auf dem Flug wurde wieder alles geprüft, von Sichtnavigation, über Radionavigation, Slowflight und Stalls. Alles in Allem sehr interessant aber auch extrem anstrengend.

Die Überraschung des Tages war allerdings das FBO des Flughafens in Sarasota. Dort kann man sich aufhhalten während das Flugzeug getankt wird. Erstens wird kein Landegeld fällig, und dann wird man dort mit Essen und Trinken versorgt ohne dafür auch nur einen Cent bezahlen zu müssen. Man darf es nutzen weil man das Benzin dort kauft. Mit den Deutschen Verfahren im Hinterkopf, wo man für alles bezahlen muss zum Teil nur um sich dort aufzuhalten, echt gewöhnungsbedürftig.

 

Morgen wird auch wieder ein anstrengender Tag. Aber dazu morgen mehr.

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Flugausbildung in Florida #1

So schnell vergeht die Zeit.

Erst PPL Theorie und dann die PPL Praxisphase. Dann noch die ATPL Theorie, die gefürchtete Prüfung beim Lufthahrtbundesamt. Und jetzt ist auch schon die CPL Praxis, sprich Multienginetraining und Instumententraining. Langsam wird es ernst auf dem Weg zum echten Airlinepiloten.

 

Aber auf Grund des Faktes, dass wir so lange nicht geflogen sind, werden wir erstmal auf Herz und Nieren in der Sichtnavigation geprüft. Und unserer Lehrer Stu Gamble macht dort definitv einen guten Job.

Wir sind im Moment an der Flight Safety Academy in Vero Beach, Florida.

Alles geht hier um einiges professioneller zu. Es gibt Uniformen und Procedures die man als Schüler umzusetzen hat. Crew Briefings, Passenger Briefings, Checklisten werden konsequent durchgezogen.

Und heute ging es tatsächlich los. Heute haben mein Crewpartner Kai Orelio und ich einen Flug von Vero Beach nach Pahokee und Okachobee durchgeführt. Es gibt viele Airports mit Indianischen Namen hier in der Gegend.
Es war auch der erste Flug seit längerer Zeit in der Piper 28 Cadet. Aber entgegen aller Befürchtungen ging alles glatt und das Handling des Flugzeugs fiel uns deutlich leichter als gedacht.

Aber um am Anfang anzufangen. Unser Tag begann um 5 Uhr morgens. Wir sind recht früh in die Flightline gegangen um den Flug angemessen vorzubereiten. Einen Teil hatten wir zwar schon am Abend vorbereitet aber z.B. das Wetter ist schlecht vorherzusagen, da es doch sehr genau sein muss.

Die Art wie dies ganze in Amerika vorbereitet wird hat uns doch sehr überfordert aber am Ende hatten wir ein ganz vernünftiges Briefing.

Der Flug an sich, war dann nicht allzu schwer. Die Inflight Navigation hat gut funktioniert. Die Landungen waren auch okay.

Alles in allem war es ein sehr erfolgreicher Tag. Was man jedoch sagen muss, ist dass die Flugtage sehr lang sind, aber meiner Meinung nach, ist das reine Gewöhnungssache. Also die ersten Tage werden hart aber dann wird es immer besser gehen.

Da heute nichts wirkliches Interessantes passiert ist, halte ich mich kurz.

Aber ich werde jetzt in aller Regelmäßigkeit posten. Dies zu mindest ist mein Ziel.

Es sei mir allerdings verziehen, wenn ich es mal nicht tue, weil wir so viel zu tun haben.

 

Mit diesen Worten, Gute Nacht. Morgen geht es wieder früh los, also ist der Schlaf das A und O für eine gute Performance.

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Tag #16

Heute war doch ein sehr besonderer Tag in der Ausbildung.

Wieso? Weil heute die erste von vielen nervenaufreibenden Tests geschrieben bzw durchgeführt wurde.

Heute galt es, das BZF I zu bestehen. Mit diesem Zeugnis sind wir beschränkt fähig im Luftraum den Funk zu bedienen. Dieses Zeugnis war auch unbedingt notwendig, damit wir überhaupt uns in die Lüfte erheben dürfen.

Im Wesentlichen bestand der Test aus 3 Teilen. Zum einen wurden uns 100 Fragen aus dem BZF Fragenkatalog gestellt. Die konnten wir im Vorfeld lernen. Entweder mit der Hilfe unseres Buches oder auf der kostenfreien Internetseite: OPEN-PPL.DE

Des Weiteren mussten wir einen Text, welcher durchsetzt war mit Fachbegriffen aus dem Englischen ins Deutsche übersetzen.

Und  im letzten Teil der Prüfung wurde ein Funkprobe gemacht. Wir simulierten einen Anflug und einen Abflug auf den Düsseldorfer Flughafen. Eins von beiden erfolgte in Deutscher Sprache und der andere Teil in Englischer Sprache.

Bestanden habe ich alles und deshalb jetzt mein Funksprechzeugnis in der Tasche.

Jetzt gilt es weiter zu lernen um die PPL Prüfung zu bestehen.

In diesem Sinne. Bis morgen

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Tag #13

Es ist generell eher unüblich mit dem 13. Tag einem durchgehenden Blogs zu beginnen, aber Unkonventionaliät ist ja in der heutigen Zeit mehr gefragt als jemals zuvor.

Wie jeden Tag hatte ich heute wieder zwei verschiedene Fächer. In der ersten „Periode“ stand Mass & Balance auf dem Programm. Dies ist doch ein sehr mathematisches Fach. Das war allerdings klar, wenn es in einem Fach darum geht, zu berechnen, wie man die Fracht, Personen, oder was auch immer man im Flugzeug transportieren will, im Flugzeug optimal zu verteilen, um nicht zu riskieren, dass das Flugzeug umkippt. Weitere unangenehme Nebenwirkungen eines falschbelandenen Flugzeugs sind: Erhöhtes Kraftstoffaufkommen, bis hin zu einem möglichen Strömungsabriss an den Tragflächen, was einen Absturz zur Folge haben könnte. Allein dieser Umstand unterstreicht die Wichtigkeit dieses Faches.

Und nach der Mittagspause war Flightsafety angesagt. Dieses Fach beschäftigt sich mit Verfahren um Gefahrensituationen zu bewältigen, oder direkt zu verhindern, sodass es überhaupt gar nicht erst zu solchen Situationen kommen kann.
Als Beispiel: Wie verhält man sich auf einer Grasspiste bei aufgeweichtem Boden.
Lösung: Vollgas bei gezogener Bremse, und so schnell wir möglich hochziehen.

Das ist zwar nicht die ganze Lösung bzw. das ganze Verfahren, aber die zwei Elemente sind entscheidend.

Soviel für heute. Morgen gibt es wieder mehr zu lesen.

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Woche #2

Wie versprochen gibt es jetzt detaillierte Informationen über die zweite Woche meiner Ausbildung zum Verkehrsflugzeugführer.
Diese Woche war die erste, in der ich nicht nur das Funken gelernt habe, sondern ein großes Aufgebot an verschiedenen Fächern gehabt.
Ein kurzer Auszug:
Montag: General Navigation, Aviation Caculator Training
Dienstag: Powerplant, Flight Saftey
Mittwoch: Meteorologie
…..
Und dies ist tatsächlich nur ein Auszug aus dem umfassenden Unterrichtsaufgebot.
Das klingt nicht nur viel, dass ist es auch. Jeden Tag ist es nötig eine gewisse Zeit nach der Schule das Gelernte aufzuarbeiten. Aber darauf muss man sich einstellen, bevor man die Ausbildung beginnt.
Zu dem Nacharbeiten kommt auch noch das Lernen für die BZF-Prüfung, welches sich auch nicht gerade als Leichtigkeit darstellt. Aber es befindet sich alles noch in einem gut zu bewältigenden Rahmen.

In dieser Woche haben sich auch meine vorläufigen Lieblingsfächer herauskristallisiert. Zum einen ist das Powerplant. Dieses Fach beschäftigt sich mit der Beschaffenheit und dem technischen Aufbau eines Flugzeugs. Wir lernten, welche Triebwerksarten es gibt, wie die Zündung bei einem einmotorigen Flugzeug funktioniert, welche Kraftstoffarten es gibt.

Und Meteorologie. Niemals hätte ich es für möglich gehalten, dass ich mich so für Isobaren, Isohypsen und Höhenwinde faszinieren kann. Aber genau so ist es. Ein wirklich hoch interessantes Fach mit einem großen Lernpotential.

Morgen gibt es einen Überblick über den Schultag.

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Viel zu lang

Jetzt habe ich schon über eine Woche Schule und komme jetzt erst dazu etwas anständiges zu schreiben. Dies liegt auch daran, dass ich in meiner Wohnung noch keinen Internetanschluss besitze. Das hat sich im Wesentlichen nicht geändert, allerdings kann ich nun auf einen mobilen Gerät schreiben, bis mein Anschluss freigeschaltet wird.
Ich werde mich dennoch, bis ich wieder eine ordentliche Tastatur habe, mich kurz halten.
Was passierte also in der ersten Woche? Die erste Woche war geprägt vom Sprechfunk. Es ging darum die Grundlagen zu erringen, die zum Bestehen der BZF-Prüfung am 19.01.2012 nötig sind.
Wir wurden von einem ehemaligen Fluglotsen und einem aktiven Lotsen unterrichtet. Den Hauptteil bildeten Spiele. Wir trainierten die Kommunikation zwischen den verschiedenen Stationen der Bodenkontrolle am Flughafen und des Weiteren auch die Kommunikation mit dem Tower. Sehr spannend und ich habe sofort sehr viel Lust bekommen mich in das nächste Flugzeug zu schwingen und loszufliegen. Das muss allerdings noch 3 Wochen warten bis es frühestens losgeht mit der Aquilla. Ein wirklich niedliches Flugzeug und ideal um einzusteigen in die Fliegerei.
Morgen gibt es weitere Informationen über den Verlauf der Ausbildung.

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Erstellung beendet

Die Erstellung des Blogs ist beendet. Er wird sich über die Zeit entwickeln, aber für den Moment gefällt er mir ganz gut.
Für Verbesserungsvorschläge bin ich jedoch immer offen.

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